Dienstag, 22. August 2017

[Rezension] Bernard Cornwell - Die Atus-Chroniken Weltbild Edition

Titel:
Die Artus-Chroniken

Autor:
Bernard Cornwell

Verlag:
Weltbild

Kaufen auf Weltbild für 9,99

Klappentext:

Der Winterkönig: Im Britannien des 5. Jahrhunderts sind die Invasionsheere der Sachsen auf dem Vormarsch. Als Großkönig Uther Pendragon stirbt, gibt es in Britannien nur einen Mann, der den Thron retten kann ...
Der Schattenfürst:
Nach der blutigen Schlacht von Lugg Vale hat Arthur endlich die zerstrittenen Stämme Britanniens geeint. Doch es gilt noch einen anderen alten Feind zu besiegen.
Arthurs letzter Schwur:
Die Friedensherrschaft Arthurs neigt sich dem Ende zu und böse Mächte greifen nach der Krone ...

Es begann mit einer Geburt. In einer bitterkalten Nacht, als das Königreich still und weiß unter dem abnehmenden Mond lag ... An den Traufen der großen Halle von Caer Cadarn hingen lange Eiszapfen, genau wie an dem Torbogen, durch den sich früher am Tag der Tross des Großkönigs durch die Schneewehen gekämpft hatte …
(Bernard Cornwell: Die Artus Chroniken – Der Winterkönig)
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Rezension:

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dafür gibt's jetzt gleich eine komplette Chronik!

In der "Artus-Chronik" von Bernard Cornwell geht es um den bekannten Sagen-Held Arthur. Bernard Cornwell erzählt eine der bekanntesten Sagen Britanniens aus einem neuen Blickwinkel.

Meine Freundin hat mit die Box mit den drei Romanen geschenkt, da sie weiß, dass Bernard Cornwell einer meiner Lieblingsautoren ist. Mit der Box at sie gleich doppelt ins schwarze getroffen, da ich mich auch für die Geschichte und die Sagen Britanniens interessiere.

Der Romandreiteiler ist etwas ungewöhnlich. Erzählt wird die Geschichte durch den Chronisten. eine klassische Einteilung in Kapitel fehlt. Die einzelnen Bände sind lediglich in 4-5 Teile unterteilt. Bei einer Anzahl von 650 Seiten pro Buch ist das recht wenig. Wenn man die Chronik als komplettes Werk sieht, macht es durchaus Sinn und beim lesen kam mir da dann auch stimmig vor. Zu Beginn gibt es ein Personenregister sowie eine Auflistung der Orte, in denen die Chronik spielt. Eine Anmerkung des Autors, welche Orte auf Überlieferungen , und welche Fiktion sind, fand ich sehr interessant.
Die Anzahl der Charaktere hielt sich überraschenderweise in Grenzen. Ich hatte keine Probleme dem Autor durch die Romane zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und die bildhaften Schilderungen der Geschehnisse fesselten mich. Mir kam es so vor, als hätte sich der zweite Teil etwas gezogen. Da ich aber auch eine Leseflaute hatte, kann es sein, dass mir das nur so vorkam. Was gibt es noch zu sagen? Einige Charaktere wurden vom Autor völlig anders beschrieben, als ich sie mir zuvor vorgestellt habe. Das liegt sicher daran, dass Bernard Cornwell die alte, bekannte Saga völlig neu erzählt. Der Verlauf der kompletten Chronik verlief unvorhersehbar und hat mich mehrmals überrascht.
Die Umsetzung, nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern die Saga in form einer Chronik zu schreiben, finde ich super! Ein tolles Werk, auch wenn ich ein paar Hänger hatte.
Mein Fazit: Nicht das beste Buch, das ich von Bernard Cornwell gelesen habe, aber interessant!
Ich gebe der Chronik 3,5 von 5 Sternen



Freitag, 4. August 2017

[Veranstaltung] MPS Karlsruhe

Nach dem MPS ist vor dem MPS!
Morgen geht's nach Köln an den Fühlinger See zum MPS, dann wird es Zeit, ein paar Zeilen zur Veranstaltung am vergangenen Wochenende zu schreiben.
Das Mittelalterliche Phantasie Spectaculum war zu Gast im Schlosspark in Karlsruhe.Die Anfahrt war leider nicht besonders gut ausgeschildert, parken kann man nur in den angrenzenden Parkhäusern oder man muss etwas weiter abseits vom Gelände parken. Da wir eine liebe Freundin in der Nähe haben, konnten wir dort parken und haben die Gute gleich mal mitgenommen. Ihr erster Ausflug ins Mittelalter! 
Nach einer halben Stunde Fußmarsch quer durch die Innenstadt Karlsruhes, in kompletter Gewandung, sind wir am Schloss angekommen. Das Gelände ist einfach toll. Die Wege sind befestigt und gut begehbar, es gibt genug Schattenplätze und auch genug Wiese, um sich mal kurz oder auch etwas länger nieder zu lassen. Lediglich vor den Bühnen gab es keine schattigen Plätzchen, was bei den hochsommerlichen Temperaturen von 30° und permanenter Sonne trotz Sonnencreme zu einem schönen Sonnenbrand geführt hat.
Unserer Lieblingspiratenband "Mr. Hurley & die Pulveraffen" aus dem karibischen Osnabrück haben 3 tolle Konzerte gespielt. Auf der selben Bühne gaben sich auch "Versengold" und "Saltatio Mortis" die Ehre.
Auf der zweiten Bühne baten "Feuerschwanz" zum "Ringelpietz (mit anfassen)". Auch ein Besuch beim "Falkner der Herzen" Achim Häfner musste sein.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Sowohl in Form von Speisen aller Art, als auch in flüssiger Form. Wer seine Gewandung vervollständigen wollte, hatte bei den unzähligen Händlern reichlich Gelegenheit dazu. Auch für die Kleinen Besucher war wieder viel geboten. Karussell, Riesenrad, Bogenschießen, Workshops, Jongleure, und, und, und.

Der Weg zu den Toiletten war von einigen Ecken des Geländes etwas weit, da es nur einen Toilettenbereich gab. Die Häuschen waren sauber und es waren genügend vorhanden.

Wir hatten einen tollen Tag auf dem MPS, auch unsere Freundin war begeistert. Es wird sicherlich nicht ihr letzter Besuch auf einer derartigen Veranstaltung sein.

Jetzt gibt's noch paar Bilder, damit ihr euch selbst einen Eindruck machen könnt. Viel Spaß!













Samstag, 20. Mai 2017

[Rezension] Bernard Cornwell - Der Flammenträger(Uthred-Saga Teil 10)

Titel:
Der Flammenträger - Die Uthred-Saga 10
(Rezensionsexemplar vm Verlag)

Autor:
Bernard Cornwell

Verlag:
Rowohlt Verlag

Kaufen auf Amazon für 10,99

Klappentext:

«Und mein Speer fuhr in das Drachenauge, und der Schaft bebte, als das Schiff an uns vorüberglitt, zu den ruhigeren Gewässern des Hafens, der vor dem Sturm geschützt wurde durch den gewaltigen Felsen, auf dem die Festung stand. Meine Festung. Bebbanburg.»
Viele Jahre hat Uhtred gegen die Dänen und Norweger gekämpft. Inzwischen wird nur noch ein englisches Reich von einem Nordmann regiert, Northumbrien, dessen König Uhtreds Schwiegersohn ist. Die Zeit der Kriege scheint vorbei, und Uhtred sieht die Stunde gekommen, endlich Bebbanburg, den Sitz seiner Vorväter, zurückzuerobern. Doch der Frieden gebiert den Wunsch nach Krieg. Bald steht Uhtred drei mächtigen Gegnern gegenüber. Da hilft es nicht, nur tapfer in der Schlacht zu sein. Man muss auch klug sein wie eine Schlange.
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Rezension:

Heya!
Ich war im umkämpften Britanien und hab euch den zehnten Teil der Uthred-Saga mitgebracht.

In dem historischen Roman "Der Flammenträger" vom Bestseller-Autor Bernard Cornwell geht die Saga um den Kriegsherrn "Uthred von Bebbanburg" und den Kampf um die Vorherrschaft in Britanien weiter. Das Buch führt die Geschichte direkt nach den Ereignissen des letzten Teils weiter.

Die meisten Charaktere sind bereits aus vorangegangenen Folgen der Reihe bekannt. Mit der Zeit hat man sie als Fan der Saga lieben oder hassen gelernt. Der Roman liest sich flüssig, die Spannung wird gekonnt aufgebaut. Der detailierte Schreibstil des Autors fesselt den Leser und lässt ihn in den Schlachten mitfiebern. Man kann beinahe das Blut riechen, das vergossen wird! Durch die realistisch beschriebenen Geschehnisse erhält man einen tollen Einblick, wie es im Britanien um 917 gewesen sein muss. Hier bleibt keine Zeit für Langeweile!

Viel zu schnell war der Roman zu Ende. Und was für ein Ende! Geht es danach noch weiter mit der Saga? Die Antwort gibt der Autor im Nachwort, soviel sei verraten.

Für mich war "Der Flammenträger" einer der Besten Romane  der "Uthred-Saga".
Deshalb bekommt das Buch auch 5 von 5 Sternen!



Sonntag, 14. Mai 2017

[Rezension] Maria Semenova - Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes

Titel:
Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes
(Ebook vom Verlag)

Autor:
Maria Semenova

Verlag:
Valkyren Verlag

Kaufen auf Amazon für 4,99

Klappentext:

Das Original zur internationalen Verfilmung »Wolfhound«.

Nachdem der Krieger Wolkodav aus jahrelanger Gefangenschaft in den schrecklichen Minen der Edelsteinberge entkommen ist, lebt er nur für eines: Rache. Zwar gewähren die Götter ihm diese, haben mit ihm aber noch anderes im Sinn. Dafür muss der letzte Überlebende der Grauen Hunde zunächst lernen, wieder unter den Menschen zu bestehen. Viele Gebräuche sind ihm fremd und er kennt sein eigenes Herz nicht mehr, doch treue Freunde und Verbündete lehren ihn das fast Vergessene. Auf der Reise in die Handelsstadt Galirad erringt er im Kampf ein altes, heiliges Schwert. Dessen Schicksal und sein eigenes sind fortan eng verbunden. Genauso wie mit jenem der Fürstin Jelen.

Slawische Fantasy direkt aus Russland und der große Auftakt einer außergewöhnlichen Saga.
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Rezension: 

Die letzte Reise führte mich in den wilden Osten und von da hab ich euch auch etwas mitgebracht.
Das Buch Wolkodav I - Das Schwert des Grauen Hundes von Maria Semenova.

Beim ersten Anblick des Covers war ich etwas skeptisch, aberdas änderte sich nach den ersten paar gelesenen Seiten.
Das Vorwort des Verlages enthält, neben hilfreichen Erklärungen zum Buch, auch die Empfehlung, das Glossar, welches einzig in der deutschen Übersetzung zu finden ist, zu Beginn des Buches zu lesen. Dadurch gewinnen einige Handlungen der Figuren im Buch an Intensität.
Schon zu Beginn des Buches findet man sich mitten im Geschehen wieder. Die Vorgeschichte des Protagonisten kommt erst im Verlauf der Geschichte ans Licht.
Die Autorin schreibt flüssig und detailreich. Es gibt einige Überaschungenund Wendungen.
Im Verlauf des Romanes tauchen neue Charaktere auf, aber nicht zu viele, um den Überblick zu verlieren.  Der Charakter des Protagonisten ist recht komplex dargestellt. Nicht der klassische Held, wodurch die Figur authentischer wirkt.
Geschickt eingebrachte Erklärungen sorgen dafür, dass die Handlung glaubhaft bleibt.
An welches Ziel die Autorin den Leser führen will, bleibt völlig im Dunkeln. Dazu passt auch das recht abrupte Ende des Buches. Wie es mit Wolkodav, dem Grauen Hund weiter geht, erfährt der interessierte Leser im September diesen Jahres, dann geht es weiter mit der Saga! Ich bin gespannt!
Mein Fazit: ein toller Fantasyroman, der etwas anders ist. Einzig, die vor jedem Kapitel eingefügten Gedichte fand ich etwas nervig, was aber der Übersetzung geschuldet sein dürfte.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen

Montag, 1. Mai 2017

[Rezension] Bernhard Hennen & Robert Corvus - Die Phileasson - Saga - die Wölfin

Titel:
Die Phileasson-Saga - Die Wölfin
Die Phileasson-Saga 3
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Bernhard Hennen & Robert Corvus

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 14,99

 Klappentext:

Nach ihren Abenteuern im Himmelsturm führt ihr Wettstreit mit Beorn dem Blender Asleif Phileasson und seine Mannschaft schließlich in den wilden Nordosten Aventuriens. Dort, in den verwunschenen Wäldern und weiten Ebenen, müssen sich Phileasson und seine Gefährten grimmigen Feinden und waghalsigen Herausforderungen stellen. Währenddessen wird auch Beorn mit dunklen Gefahren konfrontiert, die einen Schatten auf seine Seele legen. Beide, Beorn und Phileasson, beginnen zu begreifen, dass diese Wettfahrt sie vielleicht mehr kosten könnte als nur das Leben …
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Rezension:

Heya! Heute hab ich Neuigkeiten vom "Foggwulf" mitgebracht!

Die Phileasson-Saga geht in die dritte Runde. Der Roman "Die Wölfin" ist der nächste Teil der grandiosen Fantasy-Reihe von Bernhard Hennen und Robert Corvus.

Zu Beginn des Buches holen die beiden Autoren ähnlich weit aus, wie im vorangegangenen Teil der Saga. Das mag dem einen oder anderen Leser etwas zu viel sein, ist aber meiner Meinung nach wichtig für den Verlauf der Story.
Auch in diesem Roman haben die beiden gegensätzlichen Anführer Asleif Phileasson und Beorn, den Blender wieder eine Aufgabe zu lösen, um den Titel "König der Meere" zu erringen. Während der "Foggwulf" bereits im letzten Teil aus dem Himmelsturm entkommen konnte, ist Beorn und seine Ottajasko noch immer in dem Bauwerk, das einst von den Hochelfen errichtet wurde und nun von der selbsternannten Göttin Pardona beherrscht wird.
Doch auch dem Blender gelingt die Flucht aus den Fängen der falschen Göttin. Wie, wird nicht verraten!
Es wird einige Veränderungen in der Mannschaft des Foggwulf geben, einige Überraschungen und Wendungen. Doch die Rolle einiger Personen bleibt unklar..
Auch in dieser Folge der Phileasson-Saga schreiben die beiden Autoren flüssich, detailiert und phantasievoll. Durch die eingebrachten Wendungen entsteht keine Langeweile.
Ich wurde von den beiden Autoren gut unterhalten und neugierig gemacht, wie es mit dem Foffwulf, Beorn, Tylstyr,Salarin oder Pardona weiter geht.
Das werde ich dann demnächst erfahren, wenn die Phileasson-Saga in " Silberflamme" fortgeführt wird.
Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sternen

Sonntag, 30. April 2017

[Veranstaltung] MPS Dortmund

Wie versprochen, hier der Bericht zum MPS in Dortmund.
Im Anschluß hänge ich noch ein paar Bilder an.
Das Wetter war durchwachsen. Die Sonne hat sich selten blicken lassen, aber es war trocken.
Das Gelände im Fredenbaumpark ist einfach traumhaft. Viele Bäume, Wiese und der See.
Trotz der unzähligen Händlerständen, Sonnensegeln mit Sitzgelegenheiten und mehrerer Bühnen stehen noch genügend freie Flächen zur Verfügung, um sich mal auf einer Decke niederzulassen.
Bereits zu Marktbeginn am Samstag waren zahlreiche Besucher da.
Durch die gute Organisation kommt man zügig durch die Einlasskontrollen. Die Toilettenanlagen waren sauber und sind in ausreichender Zahl vorhanden. Für Leute mit Dixiphobie sind auch Toilettenwagen mit Wasserspülung aufgestellt ;-)
Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt und die Preise sind akzeptabel. Einen halben Liter frisch gezapftes Bier gibts schon für 4€. Absolut zu empfehlen ist das frisch gebackene Brot von der Backstube!
Gleich nach Bruder Rectus´ Morgenmesse ging es auf der MPS Bühne mit dem ersten von 3 "Mr. Hurley & die Pulveraffen" Konzerten weiter. Später spielten noch Versengold, Saltatio Mortis und einige weitere Bands. Es war für jeden Geschmack etwas dabei.
Wie auf jedem MPS musste natürlich auch ein Besuch bei Achim Häfner, dem Falkner der Herzen und seinen Eulen sein.
Auch in Dortmund gibt es ein tolles Heerlager, das ein wichtiger Beitrag zur tollen Atmosphäre beiträgt.
Für alle, die sich mittelalterlich-phantastisch einkleiden wollen, oder für ihre Gewandung das passende Accessoire suchen, gibt es zahlreiche Händler, die Gewänder, Lederzeug oder auch Waffen feil bieten.
Auch für die kleinsten wurde wieder einiges geboten. Ritterturniere, Fechtgruppen, Axtwerfen, Bogenschießen, Spielplatz... Auf die beliebten Strohballen als Sitzgelegenheiten wurde diesesmal verzichtet.
Die Akkustik an den Bühnen war super. Nicht zu laut, aber ausreichend.
Wer mal etwas Pause vom Trubel sucht, kann sich am See niederlassen, auf dem man auch Tretboot fahren kann. Die Miete der Tretboote ist nicht im Eintrittspreis enthalten.
Am Abend wurden dann wieder Leuchtflöße auf dem See entzündet. Auch zahlreiche Lagerfeuer laden dazu ein, sich mal hinzusetzen und ein Bier, einen Met oder ein Wasser zu trinken.
Der tolle Fredenbaumpark ist einer der schönsten Veranstaltungsorte der MPS Reihe.
Wer auf Spielmannsmusik, und mittelalterlich-phantastische Veranstaltungen mit einer tollen Atmosphäre steht, sollte das MPS im Dortmunder Fredenbaumpark unbedingt mal besuchen!

Mr. Hurley & die Pulveraffen

Achim Häfner

Achim und Tess

Achim und Tante Käthe

Die Buchmaid

Versengold

Mehr Bilder gibts auf meiner Facebook-Seite Der Wikinger

Freitag, 14. April 2017

[Veranstaltung] MPS Saisonstart in Luhmühlen

Hier nun der angekündigte Bericht zum MPS Saisonauftakt in Luhmühlen.
Die Beschilderung war leider etwas dürftig,  aber es war zu finden. 
Der Veranstaltungsort liegt auf einer Reitanlage, auf der regelmäßig Reit-turniere ausgetragen werden. Dadurch sind sowohl Parkplätze als auch Toilettenanlagen vorhanden. Die Toiletten waren sauber und geräumig, was bei einer umfangreichen Gewandung von Vorteil ist.
Das Gelände ist schön und liegt mitten im Grünen.
Als erstes haben wir die Falknerarena von Achim angesteuert. Der Besuch bei Achim und seinen Vögeln ist ein "Muss" auf jedem MPS!
Die zahlreichen Marktstände bieten eine große Auswahl an allerhand mittelalterlichen Kram. Ob Gewandungen, Dekoartikel oder Fell- und Lederartikel, die Auswahl ist groß. 
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt.  Viele Marktstände haben Köstlichkeit und kalte Getränke aller Art. Für Verfahren Gäste gab es auch Glühwein und andere Heißgetränke. 
Das Wetter war super.  Bisschen Wolken,  bisschen Sonne, bisschen Wind. 
Wem es zu kalt war,  der konnte sich bereits am Tag an einem der zahlreichen Lagerfeuer wärmen.
Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten. Karussell, Riesenrad, Jongleur, Ponyreiten (auf Gisis Holzhengsten) oder auch der Strohspielplatz.
Auf mehreren Bühnen spielten den ganzen Tag verschiedene Bands.
Auch die Reit- und Fechtvorführungen waren Klasse.
Da wir 5 Stunden Rückfahrt vor uns hatten, haben wir am frühen Abend die Veranstaltung verlassen. Nächstes Jahr bleiben wir dann über Nacht!
Wer in der Gegend wohnt, und Gefallen an mittelalterlichen Veranstaltungen hat,  kommt bestimmt auf seine Kosten,  auch wenn das MPS mehr Festival als Mittelaltermarkt ist,  was sich gerade Samstags an den Eintrittspreisen bemerkbar macht.
Wer einen authentischen Mittelaltermarkt sucht, ist hier eher falsch.

Photo von Bruder Pit, Eule "Gandalf" von Achim Häfner