Freitag, 25. März 2016

[Rezension] Stefan Lange - Suicide

Titel: Suicide
Autor: Stefan Lange
Seitenzahl: 300
Verlag: Books on Demand
Preis: 12,90€
Amazon: http://www.amazon.de/Suicide-Drei-Monate-ein-Tag/dp/3735757030/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1458885991&sr=8-1&keywords=stefan+lange+suicide

Klappentext: 'Ich spürte Wärme. Langsam erwachte ich aus diesem Traum, der mir seltsam bekannt vorkam und öffnete die Augen …'

Sevilla in den 1990ern. Stefan widerstreben Karrieretreppen, er sieht seine nächste Station in Spanien. Leichtigkeit, Sonne in seinem Leben, Streifzüge durch die Stadt. Und ganz nah bei sich, in der Residenz entdeckt er eine ganz besondere Sehenswürdigkeit: Susanne.

Ist sie genau die Eine? Es beginnt eine Sevillana der besonderen Art: Leidenschaft, Gleichklang und Gegentakt. Aus sinnlichem Tanz wird bitterer Ernst. Ein altes Trauma reißt einen Abgrund auf.

In einer tagebuchartigen Rückblende erzählt Stefan Lange die Geschichte einer passionierten Liebe, eines Lebens zwischen Manie und Depression. Die Sprache besticht durch Klarheit; schonungslos offen, zynisch-brutal und sehnsüchtig-hoffnungsvoll zugleich rührt der Autor mit Suicide an ein Tabuthema.

Nicht nur in TV- und Radiointerviews, sondern darüber hinaus auch mit Lesungen in Fachkreisen engagiert sich der Deutsch-Schweizer Stefan Lange in der Suizidprävention.

'Denn der erste Schritt um Suizide zu verhindern, ist das Thema offen anzusprechen und es dadurch aus der Tabu-Zone zu holen.'

Joana Hauff, Freunde fürs Leben e.V - www.frnd.de

 
 Bewertung: 5 von 5 Sternen 
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Bei dem Buch handelt es sich um die Lebens- und Leidensgeschichte des Autors, rund um das leider heute noch tabuisierte Thema Depressionen und Suizid.
Ich glaube, ich hatte noch nie zuvor solch ein Buch in der Hand, in dem mir meine Vergangenheit nochmal so vor Augen geführt wurde.
Das Buch ist sehr flüssig geschrieben und ich hatte wirklich Probleme es aus der Hand zu legen, da es sehr spannend war hatte ich es innerhalb von 24 Stunden durchgelesen.
Das Buch regt zum selbstreflektieren an und klärt die Menschen auf, die nichts mit dem Thema Depressionen zu tun haben.
Man kann sich sehr gut in das Gefühlsleben des Autors hineinfühlen und bei mir persönlich hat es sehr viel bewegt, da ich selbst schon fast immer mit dieser Krankheit zu kämpfen habe.
Aber es hat mich nicht runter gezogen, nein, im Gegenteil! Es hat mich bestärkt und mich nochmal dazu animiert, weiter an mir zu arbeiten und niemals aufzugeben!
Ich empfehle dieses wirklich gelungene Buch gern weiter und zwar nicht nur den Menschen die auch an dieser Krankheit leiden, sondern auch Angehörigen oder Aussenstehenden, damit das Thema Depressionen vielleicht besser verstanden werden kann.
Danke an den Autor für dieses Buch!

1 Kommentar:

  1. Hey Jennie,

    das Buch klingt toll und unbedingt nach einem weiteren Exemplar, das gelesen werden muss. Auch ich kenne die Erkrankung zu gut, hätte mich aber wahrscheinlich nicht an das Buch herangetraut. Einfach aus Angst, dass es wieder etwas in mir auslöst. Aber schön zu hören, dass es dich bestärkt hat. Ich werde es auf jeden Fall lesen. :)

    Übrigens habe ich dich unter dem Beitrag #miteinanderstattgegeneinander auf meinem Blog markiert. Ich bin sehr gespannt, was es da noch für Aktionen geben wird, auch wenn ich immer noch sehnsüchtig auf die Aufnahme in die FB-Gruppe warte.

    Liebe Grüße,
    Kim

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