Freitag, 30. März 2018

[Rezension] Michael Hamannt - Die Dämonenkriege

Titel:
Die Dämonenkriege
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Michael Hamannt

Format:
Paperback mit 752 Seiten

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 14,99

Klappentext:


Als der Dämonenjäger Ryk bei einem Einsatz seine beiden Gefährten an einen Dämon verliert, den es seit Hunderten von Jahren eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, schwört er Rache. Währenddessen gelingt es der Gestaltwandlerin Catara, den wegen Mordes an seinem Vater angeklagten Thronprinzen Ishan aus dem Kerker zu befreien. Doch damit beginnen die Probleme für die beiden erst, denn all die dunklen Vorkommnisse sind nur die Vorboten eines drohenden Kriegs, der die Welt der Schwebenden Reiche in ihren Grundfesten erschüttern wird ...
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 Rezension:

 Der Wikinger hat euch ein spannendes Buch aus einer fernen, phantastischen Welt mitgebracht. In "Die Dämonenkriege" von Michael Hamannt geht es wahrlich phantastisch zu. Menschen, die magische Kräfte besitzen, Schiffe, die auf Feuerflüssen fahren, Inseln, die im freien Raum schweben, Gestaltwandler, Dämonen! Hier ist alles geboten, was das Herz eines Fantasy-Fans höher schlagen lässt. Gespickt mir etwas Abenteuer, Intrigen und Liebe hat Michael Hamannt daraus eine tollen Fantasy - Roman geschaffen.
Der Einstieg ins Buch fiel mir durch den flüssigen Schreibstil sehr leicht. Im weiteren Verlauf der Geschichte fügen sich immer mehr Details zu einem Gesamtbild dieser tollen Welt zusammen. Bereits der Prolog, mit 29 Seiten nicht länger als nötig, entwickelte ich eine Sympathie für den Protagonisten. Der Charakter entwickelt sich mit der Zeit zu einer sehr komplexen Figur. Die Anzahl der übrigen Charaktere bleibt im Rahmen. Auch hier dauerte es etwas, bis die Hintergründe der Figuren aufgedeckt wurden
Ich konnte den einzelnen Handlungssträngen recht gut folgen, die sich langsam entwirrten und gegen Ende zu einem dicken Faden zusammenlaufen. Dabei blieb die Spannung nicht auf einem Niveau, sondern wurde langsam aufgebaut und der Autor überraschte bis zum Schluss mit unerwarteten Wendungen, die die Neugier auf den zweiten Teil wachsen lassen!
Ich habe schon einige Fantasy - Bücher gelesen, aber in "Die Dämonenkriege" hat sich Michael Hamannt viele tolle Details einfallen lassen, die etwas völlig Neues waren. Auch wenn vieles sehr phantastisch ist, war der Inhalt des Romans stimmig und die Handlung konnte mich überzeugen.
Ein tolles Fantasy - Werk! Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und gebe dem Buch 5 von 5 Sternen! 

Sonntag, 4. März 2018

[Rezension] R. J. Barker - Die Stunde des Assassinen

Titel:
Die Stunde des Assassinen
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
R. J. Barker

Format:
Taschenbuch mit 464 Seiten

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 14,99

Klappentext:

Girton Klumpfuß ist kurz davor, einer der besten Auftragsmörder des Landes zu werden, schließlich geht er bei Meister Karn in die Lehre, einer lebenden Legende im Geschäft mit dem Tod. Eines Nachts werden Girton und sein Meister jedoch an den Königshof gerufen: Innerhalb der dicken Steinmauern von Burg Maniyadoc wispert man hinter vorgehaltener Hand von einem geplanten Attentat auf den Kronprinzen. Getreu dem Motto "Um einen Mörder zu fangen, musst du einen Mörder schicken" heuert die Königin die beiden Assassinen an, um das Attentat zu verhindern. Weder Girton noch Meister Karn ahnen, dass der Anschlag auf den Prinzen erst der Beginn einer Reihe von Verschwörungen und Intrigen ist, die das gesamte Königreich in einen grauenhaften Krieg stürzen könnten, der auch vor loyalen Assassinen nicht haltmacht ...
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 Rezension:

Heute habe ich mal keinen historischen Roman für euch sondern ein Fantasy-Werk von R. J. Barker. "Die Stunde des Assassinen" ist der erste Roman des Autors und hat mir zu Beginn recht gut gefallen. Wer nach dem Klappentext eine dunkle, düstere Assassinengeschichte erwartet, wird etwas enttäuscht sein. Vielmehr geht es um Intrigen und Verrat.
Der Einstieg in das Buch fiel mir leicht. Der Zusammenhang der erzählten Geschichte mit dem Prolog, der mit 6 Seiten recht kurz ist, wird erst gegen Ende deutlich. Der Schreibstil gefällt mir gut, die Ausführungen des Autors sind leicht verständlich, die erschaffene Welt könnte aber etwas detailreicher ausgeschmückt sein.
Die Anzahl der Charaktere ich recht übersichtlich. Der Protagonist ist sehr sympathisch geschrieben. Die Charakterzüge der Figuren könnten besser ausgeleuchtet werden. Im Verlauf der Story kommt es zu einigen Wendungen und immer neuen Fragen, was die Geschichte zunehmend verworrener macht. Die Spannung wird zwar geschickt aufgebaut und machte mich neugierig, was als nächstes passiert, aber stellenweise war der Verlauf etwas langatmig. Ein "Roter Faden" war für mich kaum erkennbar und gegen Ende überschlugen sich die Ereignisse geradezu.
Was soll ich noch schreiben? Zu Beginn des Buches war ich voll Begeistert, im weiteren Verauf ließ es sich zwar leicht lesen, war aber auch etwas flach geschrieben. Mehr als leichte Unterhaltung war das nicht. Im Epilog wird angedeutet, dass dies nur der erste Teil war. Als Einführung in eine Reihe rund um Girton, den Assassinen war der Roman ausreichend, in den nächsten Teilen sollte der Autor dann aber deutlich zulegen!
Ich gebe dem Buch 3 von 5 Sternen

Mittwoch, 31. Januar 2018

[Rezension] Kiera Brennan - Der Thron der Wölfe - Die Irland - Saga 2

Titel:
Der Thron der Wölfe - Die Irland - Saga 2
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Kiera Brennan

Format:
Hardcover mit 769 Seiten

Verlag:
Blanvalet


Klappentext: 

Die Grüne Insel ist vom Krieg gezeichnet: König Henry Plantagenet und seine Normannen sind in Irland eingefallen und tränken die Erde mit Blut. Einzig im Nordwesten der Insel regt sich Widerstand. Die berüchtigten Ritter des Roten Zweiges begehren gegen die Invasoren auf. Zu ihnen stößt der junge Tuan, der als Sohn eines Goldschmieds zwar wenig kampferprobt ist, in Ascall von Toora, dem Anführer der Rebellen, aber einen mächtigen Beschützer findet. Tuan muss seine Treue bald beweisen, denn als Ascall in Gefangenschaft gerät, obliegt es ihm, dessen Geliebte Róisín und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Unterdessen stellt sich Ascall seinem schlimmsten Feind – den eigenen Dämonen...
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Rezension:

Es gibt Neuigkeiten aus der weiten Welt. Diesmal habe ich euch was von der "Grünen Insel" Irland mitgebracht. "Der Thron der Wölfe" ist  der zweite Teil der "Irland - Saga" von Kiera Brennan.

Das Buch bekam ich als Rezenionsexemplar vom Verag. Das Hardcover, versehen mit einem schön gestalteten Schutzumschlag mit tollen Prägungen und einem Lesebändchen macht echt was her! 

Jetzt aber zum Inhalt! Bereits im Prolog, der sich mit 19 Seiten in Grenzen hält, geht es richtig zur Sache und lässt ahnen, dass es sich hier nicht um einen romantischen Schmöker handelt. Hier geht es um Krieg, Gewalt, Blut, Macht und Wahrheit!
Die Autorin schreibt flüssig und beschreibt die historischen Ereignisse, gewürzt mit einigen Spekulationen und Ausschmückungen, sehr detailreich und plastisch.
Kiera Brennan haucht den Hauptfiguren durch ihre komplexen Charakterzüge Leben ein und baut geschickt Spannung auf. Durch einige überraschende Ereignisse bleibt das Ende des Romans bis zum Schluss rätselhaft.
Welche Rolle spielt "Tuan"? Gelingt es ihm, "Róisín" und ihre Kinder in Sicherheit zu bringen? Wie geht es mit "Ascall von Toora" weiter? Lest selbst!
Die Unterteilung des Buches nach zeitlichen Abschnitten und den Hauptfiguren zugeordnet hat mir bereits im ersten Teil gut gefallen. Am Ende des Buches ist wieder ein Personenverzeichiss und eine Zeittafel angehängt.
"Der Thron der Wölfe" ist eine tolle Fortsetzung der "Irland - Saga" und erzählt eine tolle Geschichte mit historischem Hintergrund.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten

Freitag, 22. Dezember 2017

[Rezension] Gisbert Haefs - Das Ohr des Kapitäns

Titel:
Das Ohr des Kapitäns

Autor:
Gisbert Haefs

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 19,99

Klappentext:

Sklavenhandel, Schmuggelware und ein Kriegsgrund – der neue große historische Roman von Gisbert Haefs

Nach dem Ende des Spanischen Erbfolgekriegs im Jahr 1713 erhalten englische Händler das Monopol für die Belieferung des spanischen Kolonialreichs in Südamerika mit schwarzen Sklaven. Eines Tages weigert sich der »Händler« Jenkins (de facto wohl Schmuggler), sich von der spanischen Küstenwache vor Kuba kontrollieren zu lassen, worauf der spanische Kapitän dem Zeternden kurzerhand das linke Ohr abschneidet. Als Jenkins das Beweisstück in London vorlegt, ist das in der aufgeheizten Stimmung für England Grund genug, mit dem größten Flottenaufgebot seit der Armada zu reagieren. Es kommt zum Kolonialkrieg in der Karibik. Der später berühmte Romanautor Tobias Smollett nimmt als junger Assistenzarzt an Bord eines britischen Linienschiffs an der Unternehmung teil.
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Rezension:

Ahoi, ihr Kielratten!
Ich habe mich mal in andere Gefilde gewagt und euch ein tolles Buch mitgebracht. In Gisbert Haefs "Das Ohr des Kapitäns" geht es um den Kolonialkrieg zwischen Spanien und England. 
Der Autor war mir bis dahin noch unbekannt. Meine Erwartung an das Buch war eine völlig andere, was z.B. die Thematik angeht, da ich, wie meistens, den Klappentext nicht gelesen habe, sondern mich nur am Titel und Cover orientiert habe. Entäuscht wurde ich deshalb trotzdem nicht. Ganz im Gegenteil!
Ich bekam das Buch vom Verlag als Rezensionsexemplar. Der Schutzumschlag ist aus matt bedrucktem, struckturiertem Papier, das super zum Inhalt des Buches passt. Am Anfang des Buches sind zwei Karten abgedruckt, um sich die Örtlichkeiten besser vorstellen zu können. zu Beginn eines jeden Kapitels sind Zitate bedeutender Persönlichkeiten abgedruckt. Das sind nette Details, die sich gut in den Gesamteindruck des Romans einfügen.
Die Einleitung war nicht zu lange und weckte meine Neugier. Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut verständlich. Die Anzahl der Charaktere hielt sich in Grenzen, um der Geschichte folgen zu können. Worum es geht, war zu Beginn nicht sofort ersichtlich. Gisbert Haefs verbindet geschickt historische Ereignisse und Personen mit Fiktion. Die Handlungen haben mich überzeugt, sind realistisch geschrieben. Der Autor bringt den Charakter der einzelnen Personen geschickt zur Geltung und verleiht ihnen Lebendigkeit. Das Buch hatte weniger "Action" zu bieten, als erwartet, hatte aber trotzdem genug Spannung zu bieten, um nicht langweilig zu werden. Der Ausgang der Geschichte war, nachdem ich wusste, worum es geht, schon zu erahnen. der Weg bis dahin war aber das wirklich Interessante. Mehr als einmal musste ich bei einigen Dialogen und Erzählungen schmunzeln.
Alles in allem war "Das Ohr des Kapitäns" ein toller Roman mit interessanten historischen Fakten.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen

Mittwoch, 29. November 2017

[Rezension] Giles Kristian - Sturm des Todes - Die Sigurd - Saga Band 3

Titel:
 Sturm des Todes - Die Sigurd - Saga Band 3

Autor:
Giles Kristian

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 9,99

Klappentext:

Der mächtige Sigurd Haraldarson kämpft in Schweden als ruhmreicher Söldner. Noch immer dürstet Sigurd nach Rache an König Gorm, der vor Jahren seinen Stamm verriet. Doch das Glück verlässt Sigurd und seinen Mannen. Er gerät in die Gefangenschaft des gnadenlosen Jarl Guthrum und wird wie ein Sklave gehalten. Im Tempel von Ubsola soll Sigurd den Göttern geopfert werden. Doch noch ist er nicht besiegt – mit bedingungsloser Härte lehnt Sigurd sich gegen sein Schicksal auf ...
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Rezension:

Auf meinem Raubzug ist mir etwas in die Hände gefallen,  was alle Freunde blutiger Wikingergeschichten erfreuen dürfte.
Der Roman " Sturm des Todes" ist der dritte Teil der "Sigurd - Saga" von Giles Kristian. Die Reihe dreht sich um "Sigurd Haraldarson", der auf der Suche nach Rache am "Eidbrecher" König Gorm einige Hürden zu überwinden und harte Prüfungen zu bestehen hat. Im dritten und letzten Teil gerät er in Gefangenschaft und soll den Göttern geopfert werden..
Sigurd Haraldarson.. vom Pech verfolgt oder doch ein Günstling Odins?
Lest selbst und findet es heraus! 

Ich bekam das Buch als Rezensionsexemplar vom Verlag. Da ich gerade am umziehen war, verschwand es erstmal in einer Kiste. Paar Tage später durfte es wieder raus, da ich was zum lesen brauchte. Dabei fiel mir der zweite Teil der Reihe in die Händen und ich war mir unsicher, ob ich den schon gelesen habe. Nach einem kurzen Blick hinein kam die Erinnerung auch zurück. Also hab ich mit "Sturm des Todes" angefangefangen. Nach einem kurzen Prolog, der zu einem Erlebnis in Sigurds Kindheit zurückführt, gehts es mitten hinein in das Abenteuer von Sigurd und seinen Gefolgsmännern. Durch kurze Rückblenden wurden mir die vorangegangenen Geschehnisse schnell wieder ins Gedächtnis gerufen.
Der Autor schreibt flüssig und detailreich. Da mir die meisten Charaktere bereits bekannt waren, kam ich nicht ins Stocken und konnte mit den Figuren mitfiebern. Einige  Ereignisse waren zu erwarten, andere überraschten mich doch sehr. Die Geschichte ist sicher nichts neues - ein junger Krieger sinnt auf Rache und zieht aus, um sich seinem Feind zu stellen - aber Giles Kristian hat eine spannende Saga geschrieben, die den Freunden des harten Wikinger-Gemetzels gefallen dürfte, ohne dabei zu klischeehaft zu sein.
Alles in allem ein toller Abschluss der Sigurd - Saga.
An einen Bernard Cornwell  reicht es nicht heran, deshalb gebe ich dem Buch "nur" 4 von 5 Sternen.

Dienstag, 28. November 2017

[Rezension] Bernhard Hennen und Robert Corvus - Die Phileasson - Saga - Silberflamme

Titel:
Die Phileasson-Saga - Silberflamme
Die Phileasson-Saga 4
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Bernhard Hennen & Robert Corvus

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 14,99

 Klappentext:

Der Wettkampf der rivalisierenden Kapitäne Phileasson und Beorn führt die beiden dieses Mal auf die Spur eines Helden, dessen Ruhm die Jahrhunderte überdauerte. Doch der Fluch eines alten Unrechts wirft seinen Schatten bis in die Gegenwart. Als der Wettlauf um die Silberflamme – ein geheimnisumwittertes, hochelfisches Artefakt – beginnt, wird beiden Kapitänen klar, dass kalter Stahl und Kriegermut versagen, wenn die Geister der Toten die Vergangenheit hüten ...
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Rezension:

Heya!  Der Wikinger ist zurück mit frischer Beute!
Die Wettfahrt zwischen "Asleif Phileasson" und "Beorn, dem Blender" geht in die nächste Runde!

Auf ihrer Reise rund um Aventurien haben die beiden Kontrahenten die nächste Aufgabe zu lösen,  die sie näher an den Titel "König der Meere" heranbringt.
Der vierte Teil der Phileasson-Saga ist mit 688 Seiten recht umfangreich geworden.  Das fällt beim Lesen aber nicht auf. Im Prolog wird, wie in den vorangegangenen Teilen, eine Vorgeschichte erzählt, die für den späteren Verlauf der Geschichte relevant ist.  
Da der Großteil der Figuren bereits aus den ersten drei Teilen bekannt sind, fiel mir der Einstieg in das Buch recht leicht.  Der Schreibstil der beiden Autoren war flüssig und packend. Die detailreichen Schilderungen von Bernhard Hennen und Robert Corvus ließen mich die Geschehnisse miterleben. Mit einigen, teils recht krassen Wendungen konnten sie mich überraschen,  auch wenn ich das eine oder andere bereits vermutet habe. Wer die gestellte Aufgabe zuerst lösen und die "Silberflamme" zuerst in Händen halten kann,  bleibt bis zuletzt spannend. Es gibt einige "personelle" Veränderungen in den Crews der beiden Kapitäne. Was genau,  wird nicht verraten. Lasst euch überraschen..
Trotz der Länge des Buches kam es mir nicht zu langatmig vor. Ich finde,  "Silberflamme" ist bisher der beste Teil der Reihe rund um den "Foggwulf" und den "Blender".
Bleibt nur bis Anfang nächstes Jahr zu warten,  ob "Schlangengrab ", der nächste Teil der Saga,  das toppen kann..
Ich bin gespannt! 
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen

Dienstag, 22. August 2017

[Rezension] Bernard Cornwell - Die Artus-Chroniken Weltbild Edition

Titel:
Die Artus-Chroniken

Autor:
Bernard Cornwell

Verlag:
Weltbild

Kaufen auf Weltbild für 9,99

Klappentext:

Der Winterkönig: Im Britannien des 5. Jahrhunderts sind die Invasionsheere der Sachsen auf dem Vormarsch. Als Großkönig Uther Pendragon stirbt, gibt es in Britannien nur einen Mann, der den Thron retten kann ...
Der Schattenfürst:
Nach der blutigen Schlacht von Lugg Vale hat Arthur endlich die zerstrittenen Stämme Britanniens geeint. Doch es gilt noch einen anderen alten Feind zu besiegen.
Arthurs letzter Schwur:
Die Friedensherrschaft Arthurs neigt sich dem Ende zu und böse Mächte greifen nach der Krone ...

Es begann mit einer Geburt. In einer bitterkalten Nacht, als das Königreich still und weiß unter dem abnehmenden Mond lag ... An den Traufen der großen Halle von Caer Cadarn hingen lange Eiszapfen, genau wie an dem Torbogen, durch den sich früher am Tag der Tross des Großkönigs durch die Schneewehen gekämpft hatte …
(Bernard Cornwell: Die Artus Chroniken – Der Winterkönig)
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Rezension:

Ich habe lange nichts mehr von mir hören lassen. Dafür gibt's jetzt gleich eine komplette Chronik!

In der "Artus-Chronik" von Bernard Cornwell geht es um den bekannten Sagen-Held Arthur. Bernard Cornwell erzählt eine der bekanntesten Sagen Britanniens aus einem neuen Blickwinkel.

Meine Freundin hat mit die Box mit den drei Romanen geschenkt, da sie weiß, dass Bernard Cornwell einer meiner Lieblingsautoren ist. Mit der Box at sie gleich doppelt ins schwarze getroffen, da ich mich auch für die Geschichte und die Sagen Britanniens interessiere.

Der Romandreiteiler ist etwas ungewöhnlich. Erzählt wird die Geschichte durch den Chronisten. eine klassische Einteilung in Kapitel fehlt. Die einzelnen Bände sind lediglich in 4-5 Teile unterteilt. Bei einer Anzahl von 650 Seiten pro Buch ist das recht wenig. Wenn man die Chronik als komplettes Werk sieht, macht es durchaus Sinn und beim lesen kam mir da dann auch stimmig vor. Zu Beginn gibt es ein Personenregister sowie eine Auflistung der Orte, in denen die Chronik spielt. Eine Anmerkung des Autors, welche Orte auf Überlieferungen , und welche Fiktion sind, fand ich sehr interessant.
Die Anzahl der Charaktere hielt sich überraschenderweise in Grenzen. Ich hatte keine Probleme dem Autor durch die Romane zu folgen. Der Schreibstil ist flüssig und die bildhaften Schilderungen der Geschehnisse fesselten mich. Mir kam es so vor, als hätte sich der zweite Teil etwas gezogen. Da ich aber auch eine Leseflaute hatte, kann es sein, dass mir das nur so vorkam. Was gibt es noch zu sagen? Einige Charaktere wurden vom Autor völlig anders beschrieben, als ich sie mir zuvor vorgestellt habe. Das liegt sicher daran, dass Bernard Cornwell die alte, bekannte Saga völlig neu erzählt. Der Verlauf der kompletten Chronik verlief unvorhersehbar und hat mich mehrmals überrascht.
Die Umsetzung, nicht nur eine Geschichte zu erzählen, sondern die Saga in form einer Chronik zu schreiben, finde ich super! Ein tolles Werk, auch wenn ich ein paar Hänger hatte.
Mein Fazit: Nicht das beste Buch, das ich von Bernard Cornwell gelesen habe, aber interessant!
Ich gebe der Chronik 3,5 von 5 Sternen