Mittwoch, 6. März 2019

[Rezension] Giles Kristian - Raven - Söhne des Donners

©Heyne

Titel:
Raven - Söhne des Donners
Die Raven - Saga Band 2
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Giles Kristian

Format:
Taschenbuch mit 432 Seiten

Verlag:
Heyne

Klappentext:

Raven, den man als Blutauge kennt, und seine Wikinger-Brüder sind verraten worden. Der missgünstige Ealdred ist geflohen - in das Reich von Kaiser Charlemagne, wo angeblich unendliche Reichtümer versteckt sind. In der Wut brennender Rache machen Raven und sein Wolfsrudel harter Kämpfer sich auf in das Land der Christen, wo die Heiden unbekannte Gefahren, finstere Intrigen und große Schlachten erwarten.
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Rezension:

Schärft eure Schwerter, streift die Kettenhemden über, setzt die Helme auf! Es geht in die Schlacht!
Mit "Söhne des Donners" führt Giles Kristian die "Raven-Saga" weiter und nimmt den Leser mit auf ein Abenteuer, voll packender Schlachten, auf der Suche nach Rache.
Die Fortsetzung zur Erzählung des "Blutauge" genannten Kriegers Raven, schließt unmittelbar an die Ereignisse des ersten Teils an. Der Prolog ist mit 3 Seiten sehr kurz gehalten. Das reicht, um den Leser auf die folgende Geschichte einzustimmen.
Ich war gespannt, wie es mit Raven und den Kriegern um ihn und Sigurd weiter geht und ob der zweite Teil mehr zu bieten hat, als der, leider etwas schwache, Auftakt der Saga.
Nach dem Prolog findet man sich schon mittendrin unter den Kriegern, auf dem Langboot, der "Seeschlange". Die meisten Charaktere sind ja bereits vom ersten Teil bekannt, deshalb gehe ich darauf nicht weiter ein. Nur eine Anmerkung: Die Figur des Pater Egfrith ist der Inbegriff des frommen, keifenden, verblendeten Christenpriesters, der alle Heiden bekehren oder verdammen will!
Die Figur des Raven hat an Tiefe gewonnen und ist um einiges Interessanter als im vorangegangenen Teil. Der Roman liest sich flüssig und die Handlung konnte mich recht gut überzeugen. Der Autor schreibt detailreich und gibt somit einen  guten Einblick in den Glauben und die Riten der Nordmänner und dem Leben in der Drachenboot-Gemeinschaft. Auch wenn vieles davon Klischee ist.
Im Verlauf des Buches kommt es zu einigen unerwarteten Ereignissen, die Spannung aufbauen und den Ausgang der Geschichte im dunkeln lassen. Mit "Raven - Söhne des Donners" ist Giles Kristian eine tolle Fortsetzung der "Raven - Saga" gelungen, die deutlich stärker als der Auftakt zur Trilogie ist. Mit Freuden erwarte ich, wie es im großen Finale mit Raven, Sigurd und den übrigen Nordmännern weitergeht, wenn sie zur nächsten großen Fahrt aufbrechen.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Punkten!


Dienstag, 11. Dezember 2018

[Rezension] Bernhard Hennen & Robert Corvus - Die Phileasson - Saga - Totenmeer

©Heyne
Titel:
Die Phileasson-Saga - Totenmeer
Die Phileasson-Saga 6
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Bernhard Hennen & Robert Corvus

Format:
Paperback mit 672 Seiten

Verlag:
Heyne

ISBN & Preis:
978-3-453-31850-2
14,99

Klappentext:

Die Tangfelder des Sargassomeers erwürgen die Hoffnung der Seeleute, die in ihre Fänge geraten. Sie ersticken die Träume der Kauffahrer, den Stolz der Seesoldaten, den Mut der Hai-Jäger. Über die Jahrhunderte hat die Gier dieses Reiches ohne Wiederkehr auch einiges angesammelt, das Begehrlichkeiten weckt. Dieser Lockruf erklingt sogar in Sphären, deren Bewohner allen Göttern Feind sind. Die sechste Aufgabe ihrer Wettfahrt fordert von Asleif Phileasson und Beorn dem Blender, an diesem Ort etwas zu bergen, das kostbarer ist als profane Schätze. Doch nur einer von ihnen wird Erfolg haben ...
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Rezension:

Heya, meine treuen Recken! Die Jagt nach dem Titel "König der Meere" geht weiter, das wohl!
Im sechten Teil der Phileasson-Saga von Bernhard Hennen und Robert Corvus verschlägt es die beiden Kontrahenten Asleif Phileasson und Beorn, den Blender ins "Totenmeer".
Ich versuche, euch einen kleinen Einblick ins Buch zu verschaffen. Eines sei gleich gesagt: wen lange Prologe stören, sollte seine Haltung dieszüglich überdenken, oder die Finger von "Totenmeer" lassen. Mit 97 Seiten dürfte es der längste Prolog der bisherigen Reihe sein. Ich fand das nicht störend, da die Ereignisse eine wichtige Ergänzung der Handlung sind.
Ich finde, mit "Totenmeer" haben die beiden Autoren den bisher düstersten und teils recht brutalen Teil der Saga hervorgebracht. Die detaillreiche Schreibweise des Duos trug sicher auch dazu bei, mir gelegentlich einen Schauer über den Rücken zu jagen!
Über die einzelnen Charaktere verliere ich wenig Worte, da sich in den Besatzungen der beiden "Ottas" kaum etwas geändert hat. An Überraschungen herrscht trotzdem kein Mangel, da einige Recken noch eine Rechnung offen haben und eigene Ziele verfolgen. Die jüngsten Ereignissen ließen mich neugierig werden, wie sich einzelne Personen noch entwickeln.
Das Ende des Buches bleibt lange im dichten Nebel verborgen. Die Handlungen waren in sich stimmig und führen konsequent zur nächsten Aufgabe auf dem Weg zum Titel "König der Meere". Im siebten Teil der Saga "Rosentempel" muss sich wohl eine Person ihrer Vergangenheit stellen. Wer das ist, erfahrt ihr nur, wenn ihr "Totenmeer" zuende lest!
Am Schluss bleibt nur noch zu sagen: Es war mir eine Freude, dieses Buch zu lesen!
Deshalb gibts von mir 5 von 5 Sternen, das wohl!



Montag, 10. Dezember 2018

[Rezension] Clive Cussler - Der Schatz des Piraten - Ein Fargo - Roman

©blanvalet
Titel:
Der Schatz  des Piraten - Ein Fargo - Roman

Autor:
Clive Cussler, Robin Burcell

Format:
Taschenbuch mit 448 Seiten

Verlag:
blanvalet

ISBN & Preis:
978-3-7341-0510-4
9,99€

Klappentext:

Die Schatzjäger Sam und Remi Fargo wagen etwas Neues: einen Erholungsurlaub! Doch als sie durch Zufall nicht nur auf eine Leiche, sondern auch noch auf eine Schatzkarte stoßen, können sie nicht widerstehen. Die Spur führt sie von Kalifornien nach Arizona, von Jamaica nach England. Ihr Gegner im Rennen: ein von diesem Schatz besessener Milliardär. Er ist Sam und Remi immer einen Schritt voraus, und sie kommen ihm nicht näher. Immer wieder werden ihre Anstrengungen sabotiert. Das lässt für sie nur einen Schluss zu: In ihrem Team ist ein Verräter!
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 Rezension:

 Heute hab ich mal ein Buch, das nicht so ganz in die Genres passt, die ich sonst lese und rezensiere. "Der Schat des Piraten" von Clive Cussler und Robin Burcell ist ein Abenteuerroman mit James Bond- und Indiana Jones- Anleihen.
Worum geht es? Das Ehepaar Fargo ist auf dem Weg in einen Erholungsurlaub und schlittert dabei in ein Abenteuer mit allem, was dazu gehört: ein alter Mythos von einem Schatz, Gangster, Verrat! Stück für Stück setzten sie das Puzzle zuammen und kommen dem Geheimnis auf die Spur...
Noch vor dem Prolog ist eine Liste mit den Personen der Handlung eingefügt. Wenn man sich das über die Lesedauer merken kann, ist das recht praktisch.
Der Prolog ist recht kurz, hat aber erstmal dazu geführt, dass ich nochmal auf den Buchtitel und den Klappentext geschaut habe... der Zusammenhang ließ sich dann aber recht schnell herstellen. Die Einführung ins Buch war somit schon mal geschafft! Der Schreibstil ist flüssig und detailreich ohne überladen zu sein.
Die beiden Hauptpersonen waren mir auf Anhieb sympathisch und die Anzahl der Charaktere ich sehr übersichtlich. Der Autor verzichtet auf große, parallele Storylines, dadurch lässt sich die Handlung gut verfolgen.
Die Idee, historische Ereignisse und Mythen in ein modernes Abenteuer zu packen, hat mir sehr gefallen. Die Umsetzung hat mich überzeugt, auch wenn ich zu Beginn etwas skeptisch war.
Der Roman ist spannend geschrieben und das Ende bleibt lange im Dunkeln...
- werden die Fargos den Schatz finden? Wer ist der Verräter?- das erfahrt ihr nur, wenn ihr das Buch lest!
Insgesamt ein tolles Buch, um sich die Zeit zu vertreiben. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen.

Sonntag, 9. September 2018

[Rezension] Zach-Bauer - Das Blut der Pikten - Feuersturm

©Heyne
Titel:
Das Blut der Pikten - Feuersturm

Autor:
Bastian Zach, Matthias Bauer

Format:
Taschenbuch mit 624 Seiten

Verlag:
Heyne

ISBN & Preis: 
978-3-453-43914-6
9,99€ 

Klappentext:

Der große Krieger Kineth und seine Pikten sind von Grönland nach Schottland aufgebrochen, um ihr Volk zu retten. Um eine alte Prophezeiung zu erfüllen, haben die alte Festung Burghead erobert. Als sie in den Krieg zwischen dem britannischen König Æthelstan und dem schottischen König Konstantin mit seinen Wikingerhorden hineingezogen werden, müssen sich die Mannen in Kampf und Hinterhalt, zwischen Intrigen und Täuschung bewähren. Das Schicksal der letzten Pikten entscheidet sich inmitten der größten Schlacht, die je auf britannischem Boden stattgefunden hat … ********************************************************************************************************************************************
Rezension:

Der Wikinger ist nach einer ausgedehnten Sommerpause zurück und hat euch Neuigkeiten aus Grönland und Schottland mitgebracht!
Im Roman "Feuersturm" führen die beiden Autoren Bastian Zach und Matthias Bauer die Geschichte rund um den Krieger "Kineth" und seine Pikten weiter. Die Fortsetzung zu "Das Blut der Pikten" setzt kurz nach den Ereignissen des erten Teils an.
Zu Beginn findet sich eine Auflistung der Hauptcharaktere. Das fand ich gut, da es schon etwas her war, seit ich den ersten Teil gelesen habe. Trotzdem hatte ich so meine Probleme, der Geschichte zu folgen. Ein Prolog mit einem kurzen Rückblick hätte da sicher geholfen. Ein Leser, der den esten Teil nicht kennt, hat damit sicher einige Probleme und verliert das Interesse am Buch. Also, unbedingt erst "Das Blut der Pikten" lesen!
Nach dem etwas holprigen Start fand ich recht gut in die Erzählung hinein, was am flüssgen, leicht verständlichen Schreibstil der beiden Autoren liegen dürfte. Die meisten Charaktere waren mir bereits aus dem erten Teil bekannt. Den Überblick konnte ich durch die Auflistung zu Beginn des Buches gut behalten. Positiv fand ich die Fußnoten für unbekannte Begriffe, das erleichtert das Lesen ungemein.
Mir gefielen die historischen Details und Ereignisse, die geschickt mit den fiktiven Handlungen verwoben wurden. So entstand ein toller Abenteuerroman mit historischem Anspruch. Das Buch endet in einer gewaltigen Schlacht, in der es zu einigen emotionalen Momenten kommt
Aber es hat auch einige Schwächen. Zwar ist die Idee recht gut umgesetzt, ein roter Faden deutlich zu erkennen, aber einige Ereignisste waren leicht vorherzusehen, wodurch etwas an Spannung verloren ging. 
Alles in allem  aber ein solider Roman aus dem wikingerzeitlichen Britannien. Meiner Meinung nach nicht ganz so stark wie der Vorgänger, aber durchaus lesenswert.
Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Sternen

Sonntag, 27. Mai 2018

[Rezension] Giles Kristian - Raven - Blutauge

©Heyne
Titel:
Raven - Blutauge
Die Raven - Saga
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Giles Kristian

Format:
Taschenbuch mit 480 Seiten

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 9,99

Klappentext:

Der junge Osric, genannt Blutauge, lebt ein ruhiges Leben in seinem Dorf - bis seine Gemeinschaft eines Tages von Plünderen niedergemetzelt wird. Osric gerät in die schonungslose Welt der Nordmänner, in der er ums Überleben kämpfen muss. Doch der Hunger nach Abenteuer macht einen Krieger aus ihm. In Blut und Schweiß schmiedet er eine tiefe Freundschaft zu Sigurd, mit dessen Mannen er sich auf den Pfad von Krieg und Eroberung begibt ... ©Heyne
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Rezension:

Es gibt etwas neues von Giles Kristian. Mit "Raven - Blutauge" versucht er an seinen Erfolg mit der "Sigurd - Saga" anzukrüpfen. Ob ihm das gelang, erfahrt ihr hier.
Der Roman spielt im Britannien des frühen 9. Jahrhunderts, wenige Jahre nach dem Überfall der "Nordmänner" auf das Kloster Lindisfarne, wodurch die Ära der "Wikinger" begründet wurde.
Die Einführung ins Buch fiel mir leicht, der Schreibstil ist flüssig und detailreich. Es gab keine langatmigen Passagen, denen es an Spannung oder Dynamik fehlt. Die Schlachten sind packend geschrieben. Die Anzahl der Charaktere ist angemessen und ließ mich jederzeit den Überblick über die Handlung behalten. Es ist ein roter Faden zu erkennen, der dem Leser die Hauptfigur näher bringt. Die Figur des Osric ist mir recht sympathisch, auch wenn er zu viele "Klischees" bedient.
Die Idee des Buches finde ich recht gut umgesetzt, auch wenn sie nicht neu ist. Die Story hat mich aber an einige andere Romane erinnert und die Handlung war nicht immer völlig überzeugend. Es gab einige Überraschungen, aber einiges war auch vorhersehbar. Der Roman "Raven - Blutauge" ist meiner bescheidenen Meinung nach nicht das beste Buch von Giles Kristian, aber als Auftakt als Reihe durchaus lesenswert.
Um den Erfolg der "Sigurd - Saga" zu wiederholen, müssen die folgenden Teile aber deutlich an neuen Ideen und Tiefgang zulegen.
Ich gebe dem Buch 3,5 von 5 Punkten

Mittwoch, 25. April 2018

[Rezension] Bernhard Hennen & Robert Corvus - Die Phileasson - Saga - Schlangengrab

Titel:
Die Phileasson-Saga - Schlangengrab
Die Phileasson-Saga 5
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Bernhard Hennen & Robert Corvus

Format:
Paperback mit 624 Seiten

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 14,99

Klappentext:

Die Seeschlangen des Perlenmeers zerdrücken die Planken stolzer Segler und ziehen kühne Recken in ein nasses Grab. So sagt man. Ungeheuer so schrecklich, dass ihr Zorn dereinst die Welt entzweireißen wird. So sagt man. In ihrem fünften Abenteuer müssen sich Asleif Phileasson und Beorn der Blender ausgerechnet einer solchen Bestie stellen. Nur wem es gelingt, einen Reißzahn aus dem Maul einer Seeschlange zu stehlen, hat die nächste Prüfung bestanden und darf sich weiterhin Hoffnung auf den Titel »König der Meere« machen. Doch alleine schon die Fahrt ins Perlenmeer wird für die beiden Kontrahenten zu einer tödlichen Herausforderung.
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Rezension:

Heya! Der Wikinger ist zurück aus Aventurien und hat euch den neusten Teil der "Phileasson - Saga" mitgebracht! In "Schlangengrab" führen das Autoren - Duo Bernhard Hennen und Robert Corvus die spannende Saga rund um den "Foggwulf" Asleif Phileasson und Beorn, den Blender auf der Jagt nach dem Titel "König der Meere" weiter.
In ihrem neusten Abenteuer geht es für die beiden Kapitäne durch die gefährlichen Gewässer des Perlenmeers. Hier ist das Ziel der beiden Gegner, um die nächste Aufgabe zu erfüllen, die sie ihrem Ziel näher bringt.
Nun zum Buch: Der Prolog ist mit 91 Seiten wieder etwas umfangreicher, löst aber die Vorgeschichte einer wichtigen Person auf, zu der bisher kaum etwas bekannt war. Danach wird die Geschichte kurz nach den Ereignissen des vorangegangenen Romans fortgesetzt. Die beiden Autoren schreiben wie gewohnt recht flüssig, schmücken die Geschehnisse geschickt aus und sorgen mit vielen Details, die phantastische Welt von Aventurien lebendig werden zu lassen. Auch im aktuellen Teil "Schlangengrab" warten Bernhard Hennen und Robert Corvus wieder mit einigen Überraschungen auf, die für tolle Spannungsmomente sorgen. Zu den bekannten Figuren gesellen sich einige Neuankömmlinge. Die Anzahl bleibt aber übersichtlich. Ich konnte dem Verlauf der Story jederzeit gut folgen.
Das Ziel der beiden Kontrahenten ist recht früh bekannt, das spannende bleibt der Weg dahin und wer die Aufgabe zuerst erfüllt. Ich fand die Umsetzung sehr gelungen und die Handlungen insgesamt stimmig. Leider war das Buch recht schnell zuende.. das dürfte  weniger an der Länge mit 624 Seiten gelegen haben, sondern eher daran, dass ich es geradezu "verschlungen" habe. Jetzt heißt es wieder Warten auf Teil 6 "Totenmeer".
Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen, das wohl!

Freitag, 30. März 2018

[Rezension] Michael Hamannt - Die Dämonenkriege

Titel:
Die Dämonenkriege
(Rezensionsexemplar vom Verlag)

Autor:
Michael Hamannt

Format:
Paperback mit 752 Seiten

Verlag:
Heyne

Kaufen auf Amazon für 14,99

Klappentext:


Als der Dämonenjäger Ryk bei einem Einsatz seine beiden Gefährten an einen Dämon verliert, den es seit Hunderten von Jahren eigentlich gar nicht mehr geben dürfte, schwört er Rache. Währenddessen gelingt es der Gestaltwandlerin Catara, den wegen Mordes an seinem Vater angeklagten Thronprinzen Ishan aus dem Kerker zu befreien. Doch damit beginnen die Probleme für die beiden erst, denn all die dunklen Vorkommnisse sind nur die Vorboten eines drohenden Kriegs, der die Welt der Schwebenden Reiche in ihren Grundfesten erschüttern wird ...
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 Rezension:

 Der Wikinger hat euch ein spannendes Buch aus einer fernen, phantastischen Welt mitgebracht. In "Die Dämonenkriege" von Michael Hamannt geht es wahrlich phantastisch zu. Menschen, die magische Kräfte besitzen, Schiffe, die auf Feuerflüssen fahren, Inseln, die im freien Raum schweben, Gestaltwandler, Dämonen! Hier ist alles geboten, was das Herz eines Fantasy-Fans höher schlagen lässt. Gespickt mir etwas Abenteuer, Intrigen und Liebe hat Michael Hamannt daraus eine tollen Fantasy - Roman geschaffen.
Der Einstieg ins Buch fiel mir durch den flüssigen Schreibstil sehr leicht. Im weiteren Verlauf der Geschichte fügen sich immer mehr Details zu einem Gesamtbild dieser tollen Welt zusammen. Bereits der Prolog, mit 29 Seiten nicht länger als nötig, entwickelte ich eine Sympathie für den Protagonisten. Der Charakter entwickelt sich mit der Zeit zu einer sehr komplexen Figur. Die Anzahl der übrigen Charaktere bleibt im Rahmen. Auch hier dauerte es etwas, bis die Hintergründe der Figuren aufgedeckt wurden
Ich konnte den einzelnen Handlungssträngen recht gut folgen, die sich langsam entwirrten und gegen Ende zu einem dicken Faden zusammenlaufen. Dabei blieb die Spannung nicht auf einem Niveau, sondern wurde langsam aufgebaut und der Autor überraschte bis zum Schluss mit unerwarteten Wendungen, die die Neugier auf den zweiten Teil wachsen lassen!
Ich habe schon einige Fantasy - Bücher gelesen, aber in "Die Dämonenkriege" hat sich Michael Hamannt viele tolle Details einfallen lassen, die etwas völlig Neues waren. Auch wenn vieles sehr phantastisch ist, war der Inhalt des Romans stimmig und die Handlung konnte mich überzeugen.
Ein tolles Fantasy - Werk! Ich bin gespannt auf den zweiten Teil und gebe dem Buch 5 von 5 Sternen!